Jeden Oktober sieht Koa leuchtende Kürbisgesichter in den Fenstern und fragt sich: Wer hat eigentlich den allerersten geschnitzt? Die Antwort ist älter, seltsamer und viel rübenförmiger, als du denkst. Hier ist die kurze Geschichte der Jack-o'-Laterne, plus ein kleiner Lerntrick, den sie inspiriert hat.
Vor den Kürbissen gab es Rüben
Lange vor den Kürbissen schnitzten Menschen in Irland und Schottland Gesichter in Rüben und Kartoffeln, in England auch in große Rote Bete. Die geschnitzten Knollen standen rund um das alte keltische Fest Samhain (31. Oktober auf 1. November) im Fenster oder an der Tür, um umherwandernde Geister fernzuhalten.
Im National Museum of Ireland – Country Life im County Mayo kannst du den Gipsabguss einer geschnitzten „Geisterrübe“ aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen. Koa findet, sie sieht viel gruseliger aus als jeder Kürbis.
Wer war Stingy Jack?
Der Name stammt aus einem irischen Volksmärchen, das meist ins 18. Jahrhundert datiert wird. Der geizige Jack hat den Teufel zweimal ausgetrickst, und als Jack starb, wollten ihn weder Himmel noch Hölle haben. Also wurde er in die dunkle Nacht geschickt, nur mit einem glühenden Stück Kohle in einer ausgehöhlten Rübe als Licht. Man nannte ihn „Jack of the Lantern“, daraus wurde Jack-o'-Lantern.
Das Wort selbst ist noch älter: Im Großbritannien des 17. Jahrhunderts war „Jack“ ein Name für irgendeinen unbekannten Mann, und ein Nachtwächter mit Laterne konnte „Jack-of-the-Lantern“ heißen. Der Name wurde auch für die flackernden Sumpflichter verwendet, die wir als Irrlichter kennen.
Wie der Kürbis übernahm
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert brachten irische Einwanderer den Brauch nach Nordamerika. Dort fanden sie Kürbisse, die in Amerika heimisch sind und sich viel leichter schnitzen lassen als eine steinharte Rübe. Auch Schriftsteller griffen das auf: In Nathaniel Hawthornes Erzählung „Feathertop“ von 1852 hat eine Vogelscheuche einen geschnitzten Kürbis als Kopf. Der Rest ist leuchtend orange Geschichte.
Koas Jack-o'-Laternen-Lerntrick
Stingy Jack hatte ein kleines Licht für eine sehr lange Nacht. Das ist ein überraschend guter Lernplan für dunkle Oktoberabende:
- Eine Laterne nach der anderen. Wähle eine einzige Aufgabe für deinen nächsten Fokusblock. Nicht das ganze Kapitel, nur den nächsten kleinen Schritt.
- Anzünden, dann ausruhen. Lerne 25 Minuten und mach eine echte Pause von 5 Minuten. Der kostenlose Lerntimer auf pinkoa.com zählt für dich mit.
- Ein Gesicht pro Block. Mal nach jeder Einheit einen kleinen Kürbis an den Rand. Vier Kürbisse in einer Reihe? Das ist ein ganzes Kürbisfeld und Zeit für eine längere Pause.
- Gemütlich statt gruselig. Eine warme Lampe, ein heißes Getränk und ein ruhiger Bildschirm helfen sehr. Koas rosa Handy- und Desktop-Hintergründe sind jetzt kostenlos, damit dein Handy wenigstens freundlich aussieht, während es mit dem Display nach unten liegt.
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Farbton des Tages
Nr. 18: Thulian (#DE6FA1), ein warmes Pink mit einem Hauch Lila. Passt zu Türkis, Flieder und Mint und wird zu einem sehr süßen Kürbis-Kritzel am Rand.
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